Warum ich züchte
Wenn ich dieses Bild sehe, weiß ich wieder ganz genau, warum ich züchte.
Zuchthunde sieht man meistens von ihrer repräsentativen Seite: korrekt aufgestellt, aufmerksam präsentiert, im Ausstellungsring, beim Training oder in sportlicher Aktion. Was man seltener sieht, ist hinter den Kulissen ihre ganz private Seite – ihr Miteinander im normalen Alltag, fernab von Ausstellung, Sport und Präsentation.
Hier kann man den für mich ganz wesentlichen Teil dessen sehen, was ich an meinen Hunden liebe und was ich erhalten möchte: diese Fröhlichkeit, das nette Rumkaspern, ihre freundliche Art, ihr soziales Wesen und vor allem diesen ganz besonderen clownhaften Charme, mit dem sie durchs Leben gehen und ihre Menschen immer wieder zum Lachen bringen.
Auf diesem Foto von vor sieben Jahren wälzt sich der neunjährige „große“ Multichampion-Zuchtrüde gemeinsam mit der vier Monate jungen, kleinen, frisch aus dem Ausland importierten zukünftigen Zuchthündin auf dem Rücken. Ganz unaristokratisch, völlig begeistert, ausgelassen und hingebungsvoll – und dabei jederzeit freundlich, vorsichtig und fein im Umgang mit ihr.
Diese Hunde wünsche ich mir: Dalmatiner, die durch ihr Äußeres, ihre Anatomie und ihre Erfolge überzeugen, aber vor allem durch ihr Wesen. Fröhliche Gute-Laune-Hunde, sozial und menschenbezogen, mit Lebensfreude, Humor und diesem guten Schuss liebenswerter Albernheit, der den Alltag mit ihnen so besonders macht.
Und genau diese Freude möchte ich mir erhalten, mit anderen Menschen teilen und weitergeben.
Auf dem Foto: Multichampion Caprilli’s I Have a Dream „Humphrey“, der in allen meinen Papercut’s-Hundekindern steckt, und Dalylove U R My Dream „Auri“, die zumindest in 23 unserer bisher 25 Nachkommen steckt.
PS: Ja, sie können mit ihrer umwerfenden Fröhlichkeit und Energie manchmal auch sehr anstrengend sein. 😁


