Happy birthday, Peppa & Pepe!
Gestern haben Pepe und Nellie (jetzt Peppa) ihren zweiten Geburtstag gefeiert. Ich erinnere mich daran als sei es gestern gewesen, als Kato sich hier von ihrem Kaiserschnitt erholte und sich so rührend gut um ihre Zwillinge gekümmert hat.
Happy birthday, Pepe & Nellie! ❤
Heute sind Pepe und Nellie zwei fröhliche erwachsene Hunde, die ihre Familien auf Trab halten. Für die Zucht stehen sie leider nicht zur Verfügung, da bei Pepe nur ein Hoden abgestiegen war und Nellies Interessentin (mit Zuchtambitionen) kurzfristig abgesagt hatte. Ich habe hin und her überlegt und mit mir gerungen, einerseits hätte ich Nellie gerne behalten, andererseits hätte jemand anderes ausziehen müssen und zudem war der D-Wurf gerade unterwegs. Das hätte ich gar nicht alles zusammen alleine leisten können – zumindest wäre ich meinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht geworden.
So siegte die Vernunft und Nellie zog zu einer sehr lieben Familie, die nur eben keine züchterischen Ambitionen hat.
Dieses Jahr hatte ich große Hoffnungen auf einen zweiten Wurf mit Kato. Doch beide Versuche waren erfolglos und endeten mit ihrer Kastration.
Ich bin jeden Tag glücklich, dass ich Kato bei mir habe und es ihr prächtig geht. Genauso bin ich aber sehr traurig, dass meine Hoffnung auf ein Katokind, das seiner Mutter vielleicht auch nur ein bisschen ähnlich sein könnte, leider begraben ist.
Bammel hab ich auch noch vor der Tierarztrechnung, die ich seit den Progesterontests beim ersten Versuch in diesem Jahr noch nicht bekommen habe. (Ja, wir sind versichert und es wird hoffentlich ein großer Teil übernommen.)
Zucht ist kein Zuckerschlecken.
Es ist eine emotionale Achterbahn (für mich zumindest) und man trägt sehr viel Verantwortung, die mitunter auch zu schwer werden kann.
Die aktuelle Situation in Deutschland, was Rassehundezucht angeht, macht es zudem nicht besser: Man wird als Züchter mit allen anderen gemeinsam ohne Sachkenntnis und Verstand über einen Kamm geschoren, an den Pranger gestellt und ohne Anhörung verurteilt.
Vielleicht gibt es bald keine Dalmatiner mehr, wenn hier nicht schnell ein Umdenken geschieht und die Rassehundezucht wieder unterstützt statt bekämpft wird.






